Kung Fu Academy Shaolin Kaiserslautern e.V.
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Wudang 武当

Traditionelle Kampftechniken

Kung Fu

Traditionelle Kampftechniken

 

 

Tai Chi

Innere Kampfkunst

 

 

QiGong

Qi, Energie

üben

 

 

Die magische Waffe

 

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Wudang Meisterin Nadiya Duka, zu Gast in der „Fernöstliche Kampfkunst“ des SV-Rodenbach e.V.

Harmonisch, stilvoll und Energiegeladen verlief die Übungsstunde der Abteilung Gesundheit und fernöstliche Kampfkunst letzten Freitag in der Grundschule Rodenbach.

Nadyia Duka trainierte mit uns zuerst Qi Gong, danach übten wir Wudang Tai Chi und durften eine wunderschöne Fächerform sehen, sowie verschiedene Techniken, die mit Wudang Waffen ausgeführt werden. Darunter auch eine außergewöhnliche „Waffe“, der (wudang horsetail whisk) genannt Schachtelhalm oder Schneebesen.

Es ist zugegeben eine seltsame Waffe, der man magische Kräfte im unsterblichen Taoismus System zusagt. Die großen Meister der vergangenen Generationen trugen alle eine solche Waffe. Nadyia Duka überreichte sie als Geschenk für Tanja Huck, die sie eingeladen hatte.

In Kaiserslautern üben wir Tai Chi und Qi Gong jeden Montag, Mittwoch und Donnerstag. Zeit & Ort

Jeden Freitag üben wir Tai Chi und Qi Gong von 19:00 – 20:00 Uhr in der Grundschulturnhalle Rodenbach.

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Wudang Kaiserslautern

 

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Bild mit Nadiya Duka oben links!

Wudang Meisterin Nadiya Duka, zu Gast in der Abteilung „Fernöstliche Kampfkunst“ des SV-Rodenbach e.V. und der Kung Fu Academy Shaolin Kaiserslautern.

Regelmäßig trainiert Nadja selbst jedes Jahr in den Bergen von Wudang, bei Meister Zhou Jinbo in der Wudang Taoist Martial Arts School.

Wudang Tai Chi lehrt den Schwerpunkt der harmonischen Gesunderhaltung des Körpers und das Erreichen innerer Ruhe durch sanfte Bewegungen.

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Nadiy Duka lehrt in Dortmund „Mein Tempel“, die Formen:

Wudang Tai Chi Form 13

Wudand Tai Chi Form 28, sowie verschiedene Waffenformen, Yoga und Kung Fu.

Der Begriff „innere“ Kampfkunst, bezieht sich auf eine Art von Ausbildung, die sich auf die Entwicklung der Lebensenergie genannt „Qi“ konzentriert.

Wir finden den Begriff Lebensenergie in jeder großen Kultur der Welt.

Heute sind Forscher in der Lage, die Realität des „Chi“, bzw. deren Existenz wissenschaftlich zu beweisen.

Für die meisten Menschen ist es schwierig, zu spüren wie „Qi“ in den Meridianen des Körpers fließt.

Unser moderner Lebensstil übt einen enormen Druck auf das Nervensystem aus. Somit vermehren sich Stresssymptome, so

fühlen wir nicht die höheren Schwingungen des „Chi“. Wir vermissen die „Einheit mit der Natur“ und den natürlichen Fluss der Bewegungen.

Wenn der Geist weniger abgelenkt und weniger gestresst ist, kann der Körper es sich erlauben, zu entspannen.

Qigong und Tai Chi sind die besten Möglichkeiten für Anfänger und ältere Menschen zu üben.

Die Meditation bietet die Möglichkeit mit Emotionen zu balancieren und Harmonie entstehen zu lassen.

Meisterin Nadiya Duka wird am Freitag, den 03. Juni 2016 zusammen mit uns Wudang Tai Chi üben. Interessenten sind herzlich eingeladen. Voranmeldung erwünscht!

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Wudang Tempel

Die Wudang-Berge (chinesisch 武當山 / 武当山, Pinyin Wǔdāng Shān, W.-G. Wu Tang Shan), auch bekannt unter dem Namen „Taihe - 太和“ (chinesisch 太和山, Pinyin Tàihé Shān, W.-G. T’ai Ho Shan ‚Berg der höchsten Harmonie / Berg des großen Friedens‘) oder „Xuan Yue“ (chinesisch 玄岳, Pinyin Xuán Yuè ‚Berg der Mysterien‘) sind eine Bergregion im Nordwesten der chinesischen Provinz Hubei, nahe der Stadt Shiyan.

 

Das Gebiet umfasst ca. 400 km² und besteht aus 72 Gipfeln, der höchste mit 1612 m ist der „Tianzhu - 天柱“ (chinesisch 天柱峰, Pinyin Tiānzhù Fēng ‚Gipfel der Himmelspfeiler‘). Des Weiteren besticht die Landschaft mit 36 bizarren Felsen und 24 Tälern.

 

Mit seinen zahlreichen Bauwerken, Tempeln, Palästen, Klöstern, Brücken, Toren, Höhlen und Einsiedeleien ist Wudangshan ein berühmter heiliger Platz der daoistischen Religion und Anziehungspunkt für Pilger aus aller Welt.

 

 

Wudang-Daoismus

Wudangshan hat eine lang zurückreichende daoistische Tradition. Es ist überliefert, dass schon in der Jin-Dynastie (265–420) die ersten Gelehrten sich als Einsiedler hierhin zurückzogen. Der daoistische Priester Chen Tuan (Chen Xiyi) aus der Epoche der Fünf Dynastien (907–960) und der frühen Song-Dynastie, lebte der Sage nach mehr als 20 Jahre am Jiushi-Felsen, wo er sich der Nahrungsaufnahme enthielt und das Qi verfeinerte (Bi Gu Shi Qi).

 

Ein Schüler des Chen Tuan, Huo Long, genannt Zhenren (chinesisch 真人, Pinyin zhēnrén ‚wahrer Mensch‘), soll Lehrer der legendären Heldengestalt Zhang Sanfeng gewesen sein, der zu Beginn der Ming-Dynastie am Wudangshan lebte.

Zhang gilt als Begründer des Wudang-Daoismus. Dieser basiert auf den Gedanken der „Schule der vollkommenen Wirklichkeit“, setzt jedoch in den Mittelpunkt der Verehrung den sogenannten Zhenwu (chinesisch 真武, Pinyin zhēnwǔ ‚Wahren Krieger / Vollkommenen Krieger‘). Wohl daher werden Zhang Sanfeng und der Wudangshan als Ursprung der Inneren Kampfkünste genannt. Die Wudang-Daoisten pflegen auch heute noch eine Vielzahl traditioneller Kampftechniken und Methoden der Selbstkultivierung.

 

Tempel und Klöster

Während der Tang-Dynastie begann der Bau zahlreicher daoistischer Tempel und Klöster, die im Laufe der folgenden Song- und Yuan-Dynastien weiter ausgebaut wurden.

Der Yongle-Kaiser (1360–1424), geboren als Zhu Di, ließ unter der Leitung des Herzogs von Longpin, Zhang Xin, eine großangelegte Bebauung des Wudangshan vornehmen. Unter Einsatz von 200.000 Soldaten und Handwerkern entstanden über 100 Paläste, Tempel, Klöster, Gästehäuser und zusätzlich Brücken, Pavillons sowie der 70 km lange Pfad vom Fuß der Berge zum Gipfel des Tianzhu. Die dortige Anlage gleicht einer verbotenen Stadt mit einer umlaufenden Festungsmauer.

 

Zu dieser Zeit waren auf dem Wudangshan die prächtigsten Tempelanlagen in ganz China zu bewundern. Er wurde „Das Heiligste Gebirge unter dem Himmel“ genannt. Nach mehr als 500 Jahren sind viele der Gebäude verfallen und zerstört. Nur noch sechs Paläste (Zixiao Gong, Taizipo, Jindian, Nanyan, Yuzhen und Yuxu), die beiden Tempel Fuzhen und Yuanhe, sowie der Mozhen-Brunnen und das Xuanyue-Tor sind aus dieser Zeit heute noch erhalten und werden sorgfältig restauriert.

 

Der Zixiao Gong (chinesisch 紫霄宮 / 紫霄宫 ‚Purpurwolken-Palast‘) ist die größte der erhaltenen Anlagen. Der Tempel wurde 1413 erbaut. In vier Ebenen erhebt er sich am Berghang. Im Longhu-Tempel stehen Skulpturen der beiden göttlichen Generäle Blauer Drachen und Weißer Tiger. Im nächsthöheren Shifang-Tempel erhebt sich die des Figur Himmlischen Beamten. Zixiaodian, die Haupthalle des Zixiao Gong umgibt die Kupfer und Gold gefasste Statue des Vollkommenen Kriegers, der als Knabe, mittelalter und alter Mann dargestellt ist. Auf der obersten Ebene befindet sich der Fumu-Tempel, in dem die Eltern des Vollkommenen Kriegers verehrt werden.

Mittelpunkt und eine der touristischen Hauptattraktionen ist die Goldene Halle (chinesisch 金殿, Pinyin Jīndiàn) auf dem höchsten Punkt des Tianzhu. Dieser Tempel mit seinen umgebenden Figuren, Weihrauchbrennern und Opfertischen mit einem Gesamtgewicht von 90 Tonnen wurden in Beijing hergestellt und dann auf den Berg transportiert. Der aus Kupfer bestehende und komplett vergoldete Tempel misst 5,8 Meter in der Breite und 4,2 Meter in der Tiefe bei einer Höhe von 5,5 Metern. In seinem Innern befindet sich die 1,8 Meter hohe und 10 Tonnen schwere Statue des „Großen Vollkommenen Kriegerkönigs Zhenwu“; zu seinen Füßen ist das Symbol des Wudangshan, die von einer Schlange umwundene Schildkröte.

 

Der Wudang Shan und die Kampfkunst

In der chinesischen Tradition und der Legende nach sind die daoistischen Klöster des Wudanggebirges der Ursprungsort der inneren Kampfkünste (chinesisch 內家拳, Pinyin Nèijiāquán), wie beispielsweise des Taijiquan, des Baguazhang und des Xingyiquan, die den äußeren Kampfkünsten (chinesisch 外家拳, Pinyin Wàijiāquán) des Shaolin Kung Fu und anderer Stile gegenüberstehen. Ob die inneren Kampfkünste historisch tatsächlich dem Wudanggebirge entspringen, ist jedoch umstritten.

 

Einer Legende nach soll der daoistische Mönch Zhang Sanfeng in den Wudangbergen den Kampf einer Schlange und eines Kranichs beobachtet haben, wobei die Schlange dem Kranich immer wieder auswich, bis dieser erschöpft aufgeben musste. Daraus soll er die Prinzipien des „weichen“ Kämpfens mit innerer Kraft entwickelt haben.

 

Das Wudang wushu aus Shiyan in der Provinz Hebei wurde in die Liste des immateriellen Kulturerbes der Volksrepublik China aufgenommen (Nr. 290).

Heutzutage gibt es in der Stadt Wudang und der Umgebung zahlreiche daoistische Schulen und Meister der inneren Kampfkünste. Zu den bekanntesten Meistern zählen Zhong Yunlong (Sanfeng Pai), Yang Qunli (Longmen Pai) und You Xuande (Xuanwu Pai), der allerdings nicht in Wudangshan lebt. Sie haben eine Reihe von Meisterschülern hervorgebracht und bemühen sich um die Verbreitung der Wudang-Kampfkünste in China, Taiwan und anderen asiatischen und europäischen Ländern.

 

In Deutschland ist der Wudang-Stil zunächst durch Tian Liyang bekannt geworden, einem Meisterschüler von You Xuande, der im Fernsehfilm Der Meister von Wudangshan die daoistischen Prinzipien der inneren Kampf- und Lebenskunst erläutert. Mittlerweile gibt es in Deutschland, Österreich und der Schweiz mehrere Wudang-Meister und verschiedene Schulen, die den Wudang-Stil in unterschiedlichen Ausprägungen unterrichten.

Der Wudangstil wird in zahlreichen Eastern thematisiert. Besonders bekannt ist der oscarprämierte Film Crouching Tiger, Hidden Dragon (Tiger & Dragon) aus dem Jahre 2000, in dem der Held Li Mu Bai einen Kampfkunstmeister aus den Wudangbergen verkörpert. (Quelle Wikipedia)

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